Aligser haben Grippewelle offenbar überstanden / Drittligafrauen der SFA treffen auf Kontrahenten, für den es um alles geht

Volleyball. Gegen den Drittletzten der 3. Liga West treten die Frauen der Sportfreunde Aligse heute um 20 Uhr in eigener Halle an der Schlesischen Straße an. „Tuspo Weende kämpft ums Überleben“, weiß SFA-Coach Matthias Raschke.

„Das kann Kräfte freisetzen.“ Um dagegenzuwirken, müsse seine Mannschaft „100 Prozent geben“. Im Training unter der Woche hat sich der Tabellenführer nicht eigens auf die Gegnerinnen aus Göttingen vorbereitet. „Die haben jetzt keine Stereotype, auf die wir besonders hintrainiert hätten“, sagt Raschke. Stattdessen hätte er mit seinen Spielerinnen an ihren Stärken gearbeitet. „Das zu üben, was wir gut können“, erschien dem Trainer in dieser Woche sinnvoller, „anstatt da jetzt irgendwo rumzuprokeln, wo man vielleicht nicht so gut ist.“ Gespannt ist der Coach, was sich seine Spielerinnen diesmal neben dem Platz einfallen lassen. Mit dem Organisieren von motivierenden Kabinenschildern und Klebetattoos hatte sich zuletzt häufig Lea Frackmann hervorgetan. Der Trainer lässt seinen Spielerinnen diesbezüglich freie Hand. „Das soll aus der Mannschaft kommen“, sagt er. Kreative Ideen sind immer gefragt. „Das sind alles kleine Bausteine für den Erfolg“, weiß Raschke. „Jedes Puzzleteil ist wichtig.“

Ob es dann noch um etwas geht, lässt sich derzeit nur schwer prognostizieren. Sicher ist jedoch, dass am 25. März die Spielzeit für die Frauen der SF Aligse zu Ende gehen wird. Um 15 Uhr wird beim TV Eiche Horn die finale Partie angepfiffen. Zeitgleich kämpft der große Widersacher BSV Ostbevern gegen die SSF Bonn um die Meisterschaft, die die Aligserinnen ihm nach Möglichkeit kurz vor Ostern entreißen wollen. Für die nötige Unterstützung sollen etliche Schlachtenbummler sorgen, die mit einem eigens gecharterten Bus anreisen werden. Abfahrt ist um 12 Uhr am Dorfladen in Aligse. Wer dabei sein möchte, kann sich unter freundeskreis@sf-aligse.de anmelden. Auch bei den SFA-Heimspielen können Tickets (Fahrt und Eintritt) zum Preis von 15 und 10 Euro erworben werden.

Co-Trainer Christian Franz (von links), Marten Ahlborn, Steffen Barklage und die SF Aligse wollen im Ammerland jubeln. Foto: Bork

Für die Aligser Männer geht die Reise ins Ammerland und damit morgen ab 16 Uhr zur Partie beim abgeschlagenen Tabellenletzten. Die VSG hat sich zuletzt – nach zuvor zehn Niederlagen in Serie – mit dem 3:2-Erfolg über den TVA Hürth Volleyball mal wieder etwas positiv in Szene setzen können. Ansonsten prägten – bei erst sieben Pluspunkten keine große Überraschung – Pleiten die bisherige Spielzeit.

„Aus der Erfahrung heraus tun wir uns mit so was immer recht schwer“, sagt Teamsprecher Pa­trick Schön. In dieser Saison sei es zwar noch nicht so ausgeprägt, doch „früher haben wir häufiger schon mal den Tabellenführer geschlagen und dann gegen irgendein Kellerkind verloren“. Ach so, früher … „Na ja, mein Früher ist allerdings auch gerade mal drei Jahre her“, sagt Schön lachend.

Da kommt es nicht unbedingt gelegen, dass sich unter der Woche die Grippe in Aligse breitgemacht hat. „Am Dienstag waren nur fünf Spieler beim Training“, berichtet Schön von einer nicht idealen Vorbereitung. Mittwoch fiel die Einheit gar komplett aus – noch weniger Sportfreunde als tags zuvor hatten sich fitgemeldet. Doch beim gestrigen Abschlusstraining war der Großteil dann schon wieder mit von der Partie. Auch Ruben Peters – zuletzt mit einer Blessur am Fußgelenk unpässlich – will sich, gemäß Schön, an einem Einsatz versuchen.

Aus Anzeiger für Lehrte & Sehnde vom 24.02.2018, von Ole Rottmann

 

2018-02-27T11:49:06+00:0023. Februar 2018|

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