Sportfreunde schauen bei Leipzig ganz genau hin / Aligser Männer stimmen sich mit Fußballabend auf Spiel in Bremen ein / Für SFA-Frauen ist Sieg gegen Schlusslicht Pflicht

Volleyball. Eigentlich wird gerade in den Hallensportarten bei der Spielplangestaltung meist ein großer Bogen um die Schulferien gemacht. „Doch in Ligen, die aus Teams unterschiedlicher Bundesländer zusammengesetzt sind, ist das natürlich nicht immer so einfach“, sagt Frauen-Trainer Matthias Raschke vor dem morgigen Heimspiel (16 Uhr) der SF Aligse in der 3. Liga West gegen den bereits abgestiegenen SV Wietmarschen.

Gestern war der letzte Schultag vor den Osterferien in Niedersachsen, und die ersten Urlauber sind schon aufgebrochen. Doch Raschke hat Glück, dass die Reisewelle sein Team verschont. Er selbst wäre mit zwei schulpflichtigen Kindern durchaus ein Kandidat für ein wenig Erholung andernorts. Für Lea Weber als Referendarin und Maxima Schröder, die selbst noch die Schule besucht, gilt dasselbe. Doch alle ziehen ihren Sport diesmal vor und bleiben daheim.

Gegen das Schlusslicht muss ein Pflichtsieg her, um in der Woche darauf in Bremen aus eigener Kraft den Aufstieg schaffen zu können. Das Hinspiel ging mit 2:3 verloren, was Raschke jedoch keine Sorgen macht. „Da waren die Umstände ganz anders“, beruhigt er. Mit verspäteten Schiedsrichtern und ohne Gesa von Harlessem ging damals so einiges schief. „Zu Hause spielt es sich einfacher“, sagt der Coach. „Ziel ist es, keinen Satz mehr liegenzulassen.“

Am Donnerstag nahmen einige Männer der SFA Anschauungsunterricht, wie man als Gastmannschaft auftreten sollte – wenn auch in einer anderen Sportart. Marc Rothbarth hatte zum Fußballgucken eingeladen – zumindest der Europa-League-Auftritt von RB Leipzig auf fremdem Terrain war eine interessante Einstimmung auf die heutige Partie der Aligser bei Bremen 1860 (20 Uhr). Wie sein Team es nicht machen sollte, zeigte der BVB.

Es ist die letzte Auswärtsreise mit Harald Thiele, der in der Woche darauf sein letztes Spiel als Coach der Aligser absolvieren wird. „Ich gehe davon aus, dass alle Spieler, die mitfahren, auch noch einmal ihre Einsatzzeiten bekommen“, sagt Sprecher Patrick Schön, der zuletzt gesundheitlich ein wenig angeschlagen war und daher selbst etwas kürzertreten könnte.

Alexander Domino wäre ein Kandidat für seine Vertretung, doch fehlt dieser aus privaten Gründen. Roman Kammer ist beruflich verhindert. „Wir sind trotzdem der Favorit“, sagt Schön mit dem Selbstbewusstsein eines sicheren Tabellenzweiten.

aus Anzeiger für lehrte & Sehnde vom 17.03.2018, von Ole Rottmann
2018-03-16T22:58:52+00:0016. März 2018|

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