Aligse will beherzter zuschlagen – Zuspielerin Frackmann will mit Volleyball-Zweitligist weiter für Aufsehen sorgen

Hannover. Dieser Gegner bringt genau das mit, was dem Zweitligaaufsteiger bisher gefehlt hat. „Und zwar sind das Cleverness, Frechheit und der unbedingte Wille, einen Ball tot zu machen“, sagt Zuspielerin Lea Frackmann von den Sportfreunden Aligse. Sie will gegen ihren früheren Verein VfL Oythe am Sonntag um 16 Uhr (Lehrte, Sporthalle Schlesische Straße) unbedingt drei Punkte einfahren. „Wir müssen unser Herz in die Hand nehmen”, unterstreicht Frackmann.

 

Geballte Freude: Aligses Lea Frackmann Foto: Thomas Bork                                                                                 

Dass die frühere Bremerin ihr Herz in Aligse verloren hat, kommt Trainer Michael Meyer absolut zupass. „Lea ist sehr wertvoll für uns, eine hundertprozentige Teamspielerin. Sie ist im positiven Sinn nie mit sich zufrieden, will immer noch mehr“, lobt der Coach. Die gerade erst 21 Jahre alt gewordene Frackmann ist mit Marten Ahlborn zusammen, der für die Männer der SFA schmettert.

Aus Oythe, einem Stadtteil von Vechta, war Frackmann wegen des Studiums in Braunschweig nach Aligse gezogen. Mit den SFA stieg sie auf. „In Aligse ist es sehr familiär, man wird überall auf den Sport angesprochen“, sagt die Lehramtsstudentin (Grundschule, Sport/Deutsch) und fügt mit einem Schmunzeln hinzu: „Da ist es nicht leicht, die Leute nicht für Volleyball zu begeistern.“

Zuletzt haben die SFA aber ohnehin stark gespielt und ihre Fans überzeugt. Nach dem ersten Heimsieg folgte ein 2:3 beim favorisierten DSHS Köln. „Das hat in der Liga für Aufsehen ge­sorgt“, betont Frackmann, „da haben wir gesehen, dass es geht. Wir dürfen und müssen uns mehr zutrauen.“

Die jetzigen Spielerinnen aus Oythe kennt sie aber gar nicht so gut. Sie weiß aber, dass dort relativ viel Geld zur Verfügung steht, so dass neue Spielerinnen geholt wurden. „Wir können den VfL auf jeden Fall schlagen“, so Frackmann. Noch steht Alig­se auf dem ersten Abstiegsplatz, die Stimmung ist je­doch ausgezeichnet. „Jede kann sehr gut mit jeder. Das habe ich so noch nie erlebt“, sagt Frackmann.

Die Drittligamänner der SF Aligse haben bereits morgen um 20 Uhr Heimrecht. Sie nehmen es zum Ende der Hinrunde in Lehrte mit TuS Mondorf auf.

Quelle: Neue Presse vom 30.11.2018, Seite 12, von Stefan Dinse

 

2018-12-02T00:17:36+00:0002. Dezember 2018|

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