Aligse setzt auf seinen Teamgeist – Schwere Aufgabe in 2. Bundesliga.

Hannover. „Wir haben schon einen Schatz hier, aber den müssen wir noch formen.“ Teammanager Harald Thiele kennt die Gründe dafür, warum die Volleyballerinnen der Sportfreunde Aligse bisher keine fette Beute gemacht haben. In der 2. Bundesliga steht der Aufsteiger auf einem Abstiegsplatz. Morgen um 16 Uhr geht es zur SCU Emlichheim, wo es erneut sehr schwer wird.

     Harald Thiele   Foto:  Plümer

„Wir treffen oft auf erstligaerfahrene Gegnerinnen oder Spielerinnen, die schon lange in der 2. Liga dabei sind“, so Thiele. Die haben die SFA nicht, es ist ein eher junges Team: „Die Konkurrenz hat in dieser Klasse semiprofessionelle Strukturen, da können wir nicht mithalten. Wir geben kein Geld für Spielerinnen aus und wollen das auch nicht tun.“

Zudem trainiere das Team in drei unterschiedlichen Hallen – aber nicht dort, wo die Punktspiele stattfinden. „Das und die fehlenden erfahrenen Spielerinnen sind klare Nachteil. Beide machen etwa fünf bis zehn Prozent aus, die unsere Gegner im Vorteil sind“, stellt Thiele fest. Auf der anderen Seite ist der Teamgeist speziell. Aligses Spielerinnen gehen beispielsweise selbst los und hängen vor den Heimspielen Plakate auf. „Das gibt es in anderen Klubs eher nicht“, sagt der Manager. Für Zuspielerin Lena Onnen (28) gibt es ein Wiedersehen mit ihrem alten Verein.

Die Drittligamänner der SF Aligse empfangen heute (20 Uhr, Lehrte, Schlesische Straße) den ungeschlagenen Spitzenreiter SVG Lüneburg II. sdi

Quelle: Neue Presse vom 19.01.2019, Seite 14, von Stefan Dinse

 

2019-01-18T22:40:03+02:0018. Januar 2019|

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