Offenes Visier in Berlin – Aligses Volleyballfrauen haben entscheidendes Duell

Hannover. Holger Banko ist kein Freund von Finalszenarien, wie er das nennt. Aber diese Partie ist eine eminent wichtige, das weiß der Co-Trainer der Sportfreunde Aligse sehr genau. In der 2. Bundesliga spielen die Frauen morgen um 16 Uhr beim RPB Berlin. Punkten sie dort erneut, wahren sie ihre Chancen im Abstiegskampf.

„Ja, das Momentum ist auf unserer Seite. Aber in Spielen wie diesen werden wir sehen, ob wir weiter mitfahren dürfen“, erklärt Banko.

Sieben Punkte holte der Neuling aus den letzten vier Begegnungen und könnte mit einem Sieg nicht nur den zwölften Platz verlassen, sondern sogar auf Zähler an das achtplatzierte Team vom Prenzlauer Berg heranrücken. Es bleibt eng in der zweiten Tabellenhälfte. Banko erwartet ein spannendes Duell mit einer „jungen, potenzialgeladenen Berliner Mannschaft“. Für Nervosität bleibe im Grunde gar keine Zeit. „Visier hoch, sich gegenseitig Aufgaben stellen und dann schauen, wer mehr löst, darum geht es“, so Banko.

Den SFA fehlt Mittelblockerin Katharina Büker, an ihre Stelle tritt Lea Weber. Damit können das Team umgehen, betont der Co-Trainer: „Wir haben in der zweiten Saisonhälfte viel mehr Klarheit, worauf es ankommt.“ Die restlichen Aufgaben für Aligse werden nicht leicht, vier von fünf Gegnern kommen aus der oberen Tabellenregion. „Wir müssen Punkt für Punkt sammeln“, so Banko.

Die Drittligamänner der SFA haben erneut viele Ausfälle, auch Spielertrainer Marten Alhborn ist krank. „Wir haben zu viele Baustellen neben dem Volleyball, die Spieler fehlen aus nachvollziehbaren Gründen“, sagt Ahlborn. „Aber das macht zum Beispiel diese Aufgabe schwer lösbar.“ Heute um 20 Uhr steht die Begegnung bei ART Düsseldorf an.

Zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz haben die Aligser, zwei weitere Siege sind jedoch fest eingeplant. Gegen die Giesen Grizzlys II und Hildesheim. „Dann sollten wir sicher sein“, so Ahlborn.

Bei den jüngsten Wahlen ist SFA-Spartenleiter Marc Prinzhorn im Amt bestätigt worden, sein Stellvertreter ist Christian Rauhut.

Bildunterschrift: Aligser Jubel: Inga Thiele (von links), Gesa von Harlessem, Karla Hanhoff und Hanna Viemann wollen auch in Berlin punkten. Foto: Thomas Bork
Quelle: Neue Presse vom 02.03.2019, Seite 11, von Stefan Dinse  — Anmerkung: Der letzte Satz stimmt nicht: Marc Prinzhorns Stellvertreter ist jetzt Christoph Grunau, Christian Rauhut hatte nicht erneut kandidiert.
2019-03-02T01:22:26+01:0002. März 2019|

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