Traum von der Spitze! Aligser Serie hält – Volleyball-Männer klettern auf Platz drei. Frauen verlieren.

2020-01-21T20:22:13+01:0021. Januar 2020|
Lehrte. In Lüneburg dürfen die Volleyballer der SF Aligse nun zeigen, ob sie sich zu Recht im Windschatten des Spitzenreiters befinden. Nach dem 3:1 (22:25, 25:23, 25:17, 26:24)-Heimsieg, dem vierten Erfolg in Reihe, gegen den VfL Lintorf ist das Team von Trainer Christian Franz auf Tabellenplatz drei in der 3. Liga West geklettert.

Auch beim zweiten Auftritt in diesem Jahr setzten die Aligser auf zwei Liberos. Diesmal tauschte das Duo allerdings die Rollen – Adrian Quistorff wechselte in die Abwehr, Alexander Franz in die Annahme. „Das hat sich positiv bemerkbar gemacht. Wir hatten eine erstaunlich gute Annahme“, berichtete Aligses Trainer. Weil die Gastgeber mit ihren Aufschlägen allerdings nicht den gewünschten Druck entfachen konnten, entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel.

Im zweiten Satz stellten die SFA ihre Blockarbeit um, da die Lintorfer überwiegend diagonal angriffen. Im dritten Durchgang stellten sie ihr Spielsystem um, „wodurch wir unberechenbarer und schneller geworden sind“, sagte Franz. Ihren zweiten Matchball nutzten die Aligser zum zehnten Saisonsieg, der ihnen nun ein Spitzenspiel bei der Reserve des SVG Lüneburg einbringt. „Da dürfen die Jungs jetzt mal zeigen, wie weit sie wirklich sind“, sagte Franz.

Eine wahre Achterbahnfahrt endete für die Aligser Frauen indes mit einem Rückschlag im Kampf um die vorderen Tabellenplätze in der 3. Liga West. Beim TV Eiche Horn Bremen unterlagen sie mit 2:3 (26:24, 16:25, 25:23, 11:25, 15:12).

„Wir sind momentan nicht so leistungsfähig, wie wir sein müssten“, sagte Trainer Holger Banko. Die Belastung sei auch im neuen Jahr auf wenige Schultern verteilt, vor allem die Konstanz fehlt. „Im zweiten und vierten Satz haben wir die Bremerinnen arbeiten und denken lassen, aber den Übergang in den Tiebreak haben wir nicht hinbekommen“, sagte Banko. Natürlich ärgere ihn das Ergebnis, „ich kann aber auch nicht außer Acht lassen, wie wir momentan aufgestellt sind, und erwarten, dass die Spielerinnen immer ihre beste Leistung auf das Parkett bringen“.

Titelbild: Thomas Bork – HEIMMACHT: Die SF Aligse um Adrian Quistorff (in gelb) haben daheim sieben von acht Spielen für sich entschieden 

Quelle: Neue Presse vom 21.01.2020, Seite 20, von Christoph Hage

 

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