Aligse braucht viel PS – Frauen im Volleyball-Abstiegskampf – Schiri-Problem der Männer gelöst.

2019-03-22T19:14:41+02:0022. März 2019|

Hannover. Wer daheim den Drittplatzierten schlägt, dem ist auch ein Sieg beim Tabellenvierten zuzutrauen. Die Volleyballfrauen der Sportfreunde Aligse holten jüngst im Abstiegskampf der 2. Bundesliga überraschend drei Punkte gegen Köln und blieben dadurch im Rennen. Nun steht morgen um 19 Uhr die nicht minder schwere Aufgabe beim VfL Oythe an. „Wir müssen sehen, wie wir die PS wieder auf die Straße bringen“, sagt Trainer Holger Banko, für den es erst die zweite Partie ist, nachdem sich Chefcoach Michael Meyer zurückgezogen hat.

Ein weiterer Erfolg würde Aligse auf 24 Zähler bringen, damit hätte der Neuling genauso viele wie der BBSC Berlin auf dem ersten rettenden Platz. Diese Rechnung ist Banko aber etwas zu einfach. „Wir können nicht auf den letzten Metern alles korrigieren, was vorher schwierig war“, sagt der Trainer. „Oythe ist favorisiert, dieses Team ist sehr erfahren. Ich sehe das für uns in erster Linie als spannende Aufgabe.“

Nach dem 3:1 über Köln hatten die SFA ein spielfreies Wochenende. Das war zwar Glück, weil sich fast alle Spielerinnen mit einem grippalen Infekt plagten – aber es hat auch Schwung und Elan gekostet. In der vergangenen Woche zumindest war an Training nicht zu denken. „Das müssen wir so hinnehmen, hadern bringt nichts“, bemerkt Banko, der sich als Freund von Routinen bezeichnet. Auf welchem Platz der Gegner stehe, sei egal. „Wir müssen solide arbeiten und dürfen nicht in ein Loch fallen, wenn etwas nicht nach Wunsch läuft.“

Vorteil für die SFA: Die Mannschaft hat eine Partie weniger als die Konkurrenz und noch vier vor sich. Zudem kommt der punktlose VCO Schwerin noch nach Aligse. Banko sieht das so: „Wir wollen gut spielen und zufrieden nach Hause fahren. Am Ende schauen wir dann, zu wie vielen Punkten es gereicht hat.“

Männerdrittligist Aligse erwartet morgen um 20 Uhr (Lehrte, Halle an der Schlesischen Straße) die Tecklenburger Land Volleys. Beiden Klubs wurden wegen eines fehlenden Pflichtschiedsrichters drei Punkte abgezogen, beide legten erfolglos Protest ein. Bei den zwölf Siegen aber bleibt es für die SFA, und damit ist der Klassenerhalt sicher. Das Problem für die nächste Saison hat Aligse gelöst, für die 3. Liga sind zwei Unparteiische gefunden.

Bildunterschrift: “Will wieder jubeln: Lea Weber und die SF Aligse haben aber eine knifflige Aufgabe” – Foto: Debbie Kinsey
Quelle: Neue Presse vom 22.03.2019, Seite12, von Stefan Dinse

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