Aufholjagd mit Happyend – Aligses Volleyball-Frauen drehen 0:2 Rückstand noch um

2020-03-02T11:34:40+01:0002. März 2020|

LEHRTE (r/gg). Es wurde das erwartet schwere Spiel für die Aligser Volleyball-Frauen in der Dritten Liga gegen das junge Team des VCO Münster. Die kommenden Bundesligaspielerinnen, die beim VCO in Kooperation mit dem Bundesstützpunkt Nachwuchs (Halle) ausgebildet und gefördert werden, zeigten ihre ganze Klasse und bewiesen, dass sie zu Recht zu den besten Nachwuchsspielerinnen des Verbandes gezählt werden.
Aligses Trainerteam Holger Banko und Matthias Raschke musste weiter auf die verletzte Alena Mehwald sowie auf Dana Lichtendonk und Inga Thiele (beide auf Skifreizeit der Uni) verzichten. Hanna Viemann, aufgrund eines grippalen Infekts in den letzten Wochen noch mit Trainingsrückstand, startete nicht auf der Diagonalen, sondern übernahm im Wechsel mit Brigitte Schreiner die Liberaposition. Dafür war Mittelblockerin Katharina Büker nach ihrem beruflichen Aufenthalt in Island wieder dabei, zudem halfen noch einmal Karla Hanhoff aus dem Vorjahresteam und Anna-Lena Wilzewski aus der 2. Damenmannschaft aus.
Münster setzte die Heimmannschaft zunächst sehr unter Druck. Schnell führten die Gäste im ersten Satz mit 5:1 Punkten, eine Führung, die sie nicht mehr aus der Hand gaben. Kaum machten Aligses Gallierinnen ein paar Punkte gut, konterte der VCO und sicherte sich schließlich den ersten Satz mit 23:25. Besser lief es für Aligse zunächst im zweiten Satz, denn bis zum zwölften Punkt lag man in Führung, hatte zwischenzeitlich sogar fünf Punkte Vorsprung. Doch dann drehte der VCO auf und gewann auch diesen Satz mit 21:25. Ab Satz drei stellte das Trainerteam ein bisschen um. Katharina Büker wechselte von der Mitte auf die Diagonale und Karla Hanhoff von dort auf die Außenposition.

Mit vereinten Kräften: Lea Frackmann (15) und Katharina Büker (2) stemmen sich dem Münsteraner Angriff entgegen. (Foto: Börge Albers)

Und dies zahlte sich aus, denn das Team trat jetzt mit mehr Biss und Selbstbewusstsein auf. Mit Lena Onnen am Aufschlag wurde eine 8:0- Führung erspielt, die die Basis für den ersten Satzgewinn der Aligserinnen mit 25:20 bildete. Spannend verlief der vierte Satz, in dem wiederholt die Führung wechselte. In der entscheidenden Phase machte Münster aus einem 18:16 Rückstand zunächst eine 18:19- Führung, bevor das SFA-Team erneut das Blatt wendete, über 21:19 auf 24:21 erhöhte und mit verwandelten ersten Satzball den verdienten Satzausgleich herstellte. In den entscheidenden Tie-Break nahmen die Gallierinnen die Konzentration und Emotionen aus den gewonnenen Sätzen mit und setzten die Gegnerinnen mit jetzt starken Angriff unter Druck. Beim Stand von 8:5 wurden die Seiten gewechselt, Aligse liess nicht nach und holte sich den Kurzsatz mit 15:9 Punkten und gewann damit nach spannenden Spielverlauf mit 3:2-Sätzen. Die Gastgeberinnen sicherten sich nach zwei Niederlagen in Folgen zwei sehr wichtige Punkte und festigten so ihren siebten Tabellenplatz. Die sehr stabile Annahme und vor allem die Überlegenheit am Netz in den ersten beiden Sätzen sicherte den Gästen einen Punkt. Die Goldmedaille als MVP – der wertvollsten Spielerin – des Teams verdiente sich Aligses Außenangreiferin Leonie Lamp, aus dem unterlegenden Team wurde Marianna Sharafutdinova mit der Silbermedaille ausgezeichnet.
Das kommende Wochenende ist für die Aligser Mannschaften spielfrei, die Herren waren dies auch schon an diesem. Die nächsten Spiele finden am 14. März (Herren, in Düsseldorf) und 15. März (Damen, Heimspiel gegen Cloppenburg) statt. Inzwischen wurde auch das wegen des Orkantiefs “Sabine” ausgefallene Heimspiel der Damen gegen den USC Münster II neu angesetzt, dieses wird am Freitag, 20. März, um 20 Uhr angepfiffen werden.

Titelbild: Ausgezeichnet: Die MVP Marianna Sharafutdinova (VCO Münster, links) und Aligses Leonie Lamp (rechts) freuen sich mit Michael Faak, Mitglied des Aligser Volleyball-Orga-Teams. (Foto: Börge Albers)

Text: Christian Rauhut – Im Internet auf www.marktspiegel-verlag.de, eingestellt am 02. März 2020 von Gabriele Gosewisch, und in Facebook in “Sportjournal für Hannover” von Hauke Schilling. Gedruckt im Marktspiegel (Ausgabe Lehrte/Sehnde) am 04. März 2020.

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